HSV Frauen mit gelungenem Auftakt

Gelungener Saisonauftakt für die HSV-Damen

Mit einem ungefährdeten 2:9 Auswärtssieg gegen die Lokalrivalinnen von Altona 93 starteten die Damen des HSV in die Saison 2018/2019. Die in ihren neuen rosaroten Trikots angetretenen Spielerinnen des HSV ließen von Anfang an wenig Zweifel aufkommen, wer in Stellingen für gewöhnlich das Hausrecht hat, obwohl Altona an diesem Sonntag das nominelle Heimrecht hatte. Sie begannen druckvoll konzentriert und Fenja Raschke brachte ihr Team nach 3:40 Minuten in Führung.  Sieben Minuten später stand es bereits 0:3 für den HSV. Erneut Fenja Raschke und Anja Mündt hatten den komfortablen Vorsprung herausgeschossen. Altona verwertete ihre einzige wirkliche Druckphase während des ersten Drittels zum 1:3 Anschlusstreffer. Die Antwort kam prompt. Christina Brokate nutzte das erste Überzahlspiel, um den alten drei Tore Abstand wieder her zu stellen (Celyne Wunsch hatte zuvor wegen Beinstellens in der Kühlbox Platz nehmen müssen).

Das zweite Drittel bot ein ganz ähnliches Bild. Spielkontrolle und teilweise schön herausgespielte Chancen bei den HSV-Damen, kaum und nur wenig druckvolle Aktionen auf Seiten von Altona. Auch im zweiten Spielabschnitt nutzten  die HSV-Gegnerinnen ihre einzig wirkliche Sturm- und Drangperiode und verkürzten nach fünf abgeblockten Schussversuchen zum zwischenzeitlichen 2:7. Für den HSV trafen in Drittel zwei Fenja Raschke, Christina Brokate, Maike Rose-Janelt sowie Fenja Burmeister zum Pausenstand von 2:8.  Nachdem Fenja Burmeister nach 18 Sekunden des letzten Spielabschnitts auf 2:9 aufgestockt hatte, war allerdings die Luft raus.

Trotz zahlreicher Chancen wollte es an diesem Nachmittag partout nicht zweistellig werden – obwohl die Mädels aus Altona ihre dritte Reihe fast während der gesamten Spielzeit auf der Bank sitzen ließen und am Ende ordentlich ins Pumpen kamen. Auch in Sachen Überzahlspiel herrschte Nachbesserungsbedarf. Lediglich eine von neun Zeitstrafen nutzten die HSV Spielerinnen für einen Treffer. Selbst als die nominellen Hausherinnen zwei Mal mit nur noch drei Feldspielerinnen auf dem Eis standen, blieb die doppelte Unterzahl ohne zählbaren Erfolg für den HSV.
Nahtlos ins Spiel eingefügt haben sich die Nachwuchspielerinnen des Jahrgangs 2005, die zum ersten Mal für die Damenmannschaft antreten durften. Für Lilly Müller sprang sogar ein Scorerpunkt heraus, auf ihr Konto ging die Vorlage zum zwischenzeitlichen 1:4.

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