Ausflug in die Coachingzone

Am 13. und 14. April fand in Hamburg der NEV Pokal für die U7, U9, U11 und U13 Mannschaften statt. In Farmsen und in der VoBa wurden dafür Eiszeiten vom HERV zur Verfügung gestellt. Der Pokal galt als Ersatz für den eigentlich schon traditionellen VoBa-Cup U13, der leider in diesem Jahr abgesagt werden musste.

Normalerweise ist für mich die Saison zu Ende, wenn in Stellingen das Eis abgetaut wird. Nun hatte ich mich allerdings dazu entschlossen mit der U7 – größtenteils  Laufschüler – an diesem Turnier, sozusagen als Saisonabschluss, teilzunehmen. Als dann die U9 nach einem Trainer suchte und auch hier einige Laufschüler mitmachen wollten und das Turnier auch gleich im Anschluss an die U7 stattfinden sollte, sagte ich auch hier als Trainer zu. Eine Woche vor dem Termin hatte auch die U11 noch keinen Trainer gefunden, so dass ich auch hier zusagte.

Bei der U7 hatten sich 16 Kinder gemeldet. Zu viele für ein Turnier, in dem nur 12 Minuten gespielt wird. Doch nach und nach kamen Absagen, so dass ich letztendlich 3 komplette Reihen hatte. Die Kinder, die schon eine ganze Saison trainiert hatten, waren voll dabei. Andere brauchten noch ein paar Laufschuleinheiten, um in den Turniermodus hineinzukommen. An die Ergebnisse kann ich mich leider nicht erinnern, aber 4 Kinder machten ihr erstes Tor und bekamen einen blauen Puck geschenkt. Gegner waren Teams die Teams der Crocodiles, Harsefeld und Hannover/Wedemark.

Bei der U9 hatten sich auch 16 Kinder gemeldet, hier gab es nur eine kurzfristige Absage. Gegner waren wieder die Crocodiles, Hannover/Wedemark, Molot und Harsefeld; und bei diesen Spielen ging die Post ab. Ich war erstaunt, was die Kinder nach einer Saison im Spielbetrieb gelernt hatten! Alle Kinder haben gespielt – es gab keine Ausfälle. Leider kann ich mich auch hier nicht mehr an die Ergebnisse erinnern, aber darum ging es auch nicht. Jedes Kind bekam zum Abschluss eine Urkunde, eine Medaille und ein Armband geschenkt.

Bei der U11 am Sonntag konnte ich nur auf 10+1 Spieler zurückgreifen. Dominik hatte mir eine Empfehlung für die Aufteilungen gegeben. Es waren die gleichen Gegner wie am Samstag, die sich auf den Weg nach Farmsen gemacht hatten. Es wurden jeweils 15 beziehungsweise später nur 10 Minuten auf Kleinfeld und auf Halbfeld gespielt. In diesem Team, wie auch bei der U9, waren fast alle Kinder vor ein paar Jahren durch meine Laufschule gegangen und ich kannte sie alle (sie mich natürlich auch) und es war toll zu sehen, was sie in den vergangenen Jahren gelernt hatten, wie sie bereit waren zu laufen und wirklich alles zu geben. Auch hier spielen die Ergebnisse keine große Rolle. Auch wenn sich unser Torwart über einige späte Tore, wo dann der Sieg verspielt wurde, geärgert hat.

Fazit für mich: Es war richtig schön, die Kinder alle noch einmal zu sehen und zu erleben, wie sehr sie sich entwickelt haben. Ich wünsche allen weiterhin viel Spaß bei dieser tollen Sportart.

Eure Konni

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