Masse statt Klasse

Der HSV setzt auf einen kompakten Kader

Erst wenige Wochen ist die neue Saison alt, da steht das HSV-Regionalligateam endgültig wieder vor einem alten Problem: der mangelnden Kadertiefe. Neben der tragischen Verletzung von Tjalf Caesar sind auch Chris Rapprich (Fußbruch), Colin Sturm (Bruch eines Knochens in der Hand), Nick Lewis (Knie-OP) und  Benni Garbe (Bänderdehnung) nicht einsatzfähig, Das  Spiel am letzten Freitag gegen die Crocodiles 1b  zeigte allerdings auch, dass ein üppiger Kader nicht unbedingt eine Garantie für einen Erfolg darstellt: 17 Feldspieler mit Krokodilsemblem standen 13 Rautenträger gegenüber – und hatten doch keine Chance: Gleich mit 14:2 (2:0,5:0,7:2) setzte sich die Mannschaft um Kapitän Marcel Schlode am Ende mehr als deutlich durch.

Also heißt es für die Verantwortlichen wieder: abwägen und Maß halten in Sachen Personal – die kleine Liga mit ihrer geringen Spielzahl erlaubt auch die eine oder andere Nichtverpflichtung.

Am kommenden Sonnabend wird die Kompaktheit des Kaders allerdings besonders gefordert sein: Am Braunlager Wurmberg steigt das Topspiel beim verlustpunktfreien Spitzenreiter Harzer Falken. Der HSV will für die 4:6-Heimniederlage gegen den Oberligaabsteiger zum Saisonauftakt Wiedergutmachung betreiben. Damals war der „HSV-Este“ Daniil Fursa noch nicht spielberechtigt – er könnte nun den Unterschied ausmachen und aus dem kompakten Kader herausragen.

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