Der fehlende Wachmacher

                                                                       Der HSV verschläft bei beiden Wochenendspielen die Anfangsphase
Es hatte sich bereits in den letzten Partien angedeutet: die Regionalligamannschaft des Hamburger SV kommt zunehmend schwerer in die Partien und läuft regelmäßig einem frühen Rückstand hinterher.
Ob es an den häufigen Umstellungen aufgrund der zahlreichen Ausfälle lag – auch in den beiden Partien am vergangenen Wochenende übernahmen zunächst die Gegner das Kommando. Im freitäglichen Heimspiel gegen Meister Weser Stars hatte das am Ende keine Konsequenzen – gegen das weiterhin schwächelnde Team aus Bremen war die Partie bereits nach dem zweiten Drittel wieder gedreht, am Ende siegten die Rautenträger sicher mit 5:2 (1:2,2:0,2:0).
Beim Spitzenspiel keine 24 Stunden später in Sande war das erneut schwache erste Drittel dagegen tödlich – der 0:3-Rückstand war gegen die starke ECW-Abwehr um Goalie Nikolajs Zurkovs nicht mehr wettzumachen. Am Ende gab es für den HSV mit einem 2:6 (0:3,2:1,0:2) die erste Auswärtsniederlage überhaupt in dieser Saison.
So blieben an diesem für das Hamburger Eishockey ansonsten ja durchaus denkwürdigen Wochenende nur die „Pflichtpunkte“ in Stellingen. – mit einem kräftigen Wachmacher wäre vielleicht noch mehr dringewesen.

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