Kein einfaches Wochenende

Der HSV setzt sich in Pokal und Liga gegen die „großen Unbekannten“ durch

Wie motiviert man sich gegen Gegner, von denen man wenig weiß, gegen die man aber auf dem Papier Favorit ist? Vor dieser Frage stand die Regionalligamannschaft des Hamburger SV am vergangenen Wochenende gleich zweimal.

Zunächst ging es am Freitagabend im Nordpokal zum CET Timmendorf. Der Nachfolgeclub des Oberligisten ECHT 06 tritt nach dem Rückzug zwar „nur“ in der Landesliga an, hat allerdings oberligaerfahrene Cracks in seinen Reihen und eröffnete die Saison mit einem epochalen 37:0 gegen den SV Gödens. Und der CET legte gegen den HSV gleich nach und ging in Führung. Die Rautenträger ließen sich jedoch nicht beirren, nutzen das Gegentor als Wachmacher und übernahmen für den Rest der Partie die Kontrolle. Am Ende hieß es dann 6:1 für die Hamburger, allein die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig.

Keine 24 Stunden später stand dann bereits das Punktspiel beim ECW Sande an. Das Team vom Jadebusen – in der vergangenen Saison im Pokal noch überfordert – setzt nach dem Aufstieg in die Regionalliga voll auf die osteuropäische Karte. Die stach dann auch gegen den HSV: gestützt auf den starken lettischen Goalie Nikolajs Zurkovs lieferte der ECW ein enges Match, glich den Führungstreffer der Hamburger durch Robin Richter schließlich kurz vor Ende der Partie noch aus. In der Verlängerung fand schließlich Marc Stüven die Lücke und sicherte dem HSV den Zusatzpunkt.

Die Stellinger bleiben damit weiterhin in Pflichtspielen ungeschlagen und können selbstbewußt in die nächste Partie am Freitag gegen die Salzgitter Icefighters gehen.

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