Die letzten Aufrechten

Die Regionalligamannschaft des Hamburger SV ist personell endgültig auf dem Zahnfleisch angekommen. Am auch sportlich wenig erbaulichen vergangenen Wochenende schrumpfte der Kader weiter zusammen, so dass die folgenden Partien zu einem echten Härtetest werden dürften.

Bereits zum Punktspiel am Freitagabend bei den Weser Stars fehlten neben dem langzeitverletzten Lukas Turek nun auch Jannik Höffgen (Studium) und Alex Schier (Gehirnerschütterung) – und es sollte noch schlimmer kommen: nach einem Zusammenprall zog sich Matyas Kovacs eine Rippenprellung zu und wird nun ebenfalls fehlen. Damit sind aktuell beide Kontingentspieler außer Gefecht. Die Liste fehlender Leistungsträger für die 1:5-Niederlage in Bremen verantwortlich zu machen wäre allerdings zu einfach – die Mannschaft um Kapitän Marcel Schlode hatte einfach zu wenig Durchschlagskraft.

Die Pokalpartie zur Kaffeezeit am Sonntag bei den Berlin Blues stand durch die Ausfälle von vornherein unter keinem guten Stern – abschießen lassen wollte sich das Team aber auch nicht. Nach ausgeglichenem ersten Drittel verstärkten die Blues im zweiten Abschnitt vor allem die physische Präsenz und lagen durchweg in Front, doch der HSV bewies Moral und blieb „dran“. In der Schlussphase fehlte den kleinen Kader gegen die mit „voller Kapelle“ spielenden Berliner einfach die Kraft, um nach dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer zum 3:4 durch Jonas Behrens nachzulegen. Der Pokalwettbewerb ist für den HSV damit beendet.

Bis zur Rückkehr der Verletzten und Verhinderten heißt es für den HSV jetzt: Durchhangeln – damit in den Playoffs wieder richtig angegriffen werden kann.

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