Nach Gruseldrittel cool geblieben

Verkehrte Welt am Sonntagabend in der Eissporthalle am Salzgittersee – jedenfalls ein Drittel lang. Denn da dominierten die schwach in die Saison gestarteten Salzgitter Icefighters  gegen den Meister Hamburger SV, der fahrig und unkonzentriert agierte und sich durch unnötige Strafzeiten zusätzlich in die Defensive beförderte. Nach der ersten Sirene rieben sich die Zuschauer denn auch verwundert die Augen – 3:0 lag das Heimteam überraschend vorn.

Doch mittlerweile ist das Team aus Stellingen gefestigt genug, um auf derartige Situationen ruhig und strukturiert zu reagieren. Angetrieben von Kapitän Marcel Schlode, der mit einer Bänderverletzung im Handgelenk spielte und erst durch intensive Arbeit der medizinischen Abteilung überhaupt einsatzfähig wurde, arbeitete sich das Team ins Spiel zurück , Lukas Turek gelang in Überzahl der erste Treffer für die Rautenträger, Jannik Höffgen legte kurz vor der zweiten Sirene zum Anschlußtreffer nach. Salzgitter war also wieder in Reichweite.

Im letzten Abschnitt übernahm der HSV dann endgültig die Spielkontrolle, beflügelt vom Ausgleichstor durch Jonas Behrens. Erneut Jannik Höffgen und schließlich Matyas Kovacs schossen dann einen am Ende denn auch ansatzweise verdienten 5:3 (0:3,2:0,3:0)-Erfolg heraus. Die Erleichterung nach Spielende war spürbar.

Verlustpunktfrei geht der HSV nun also in die erste „Pokalpause“ – am nächsten Wochenende steht die Pokalpartie gegen die Berlin Blues an. Hoffentlich ist dann die Konzentration bereits zu Beginn der Begegnung  vorhanden.

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