Der größere Wille war entscheidend

Der Hamburger SV hat das Finale um die Meisterschaft in der Regionalliga Nord erreicht – gegen die Salzgitter Icefighters gab es am Freitagabend einen hart umkämpften 4:2 (0:0,2:1,2:1)-Erfolg.

Von Beginn an wurde deutlich, dass sich beide Teams an diesem Abend nichts schenken würden. Salzgitter versuchte es erneut mit aggressivem, offensivem und körperbetonten Spiel, der HSV tat sich erneut schwer damit. Torchancen ergaben sich nur wenige, da beide Mannschaften die Räume eng machten und auf gegnerische Fehler warteten. So dauerte es über eine halbe Stunde Spielzeit, bis der erste Treffer fiel. Matyas Kovacs war es schließlich, der bezeichnenderweise mit einem klassischen Stochertor den Bann für den HSV brach. Die Icefighters ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken und glichen postwendend aus. Erneut quasi im Gegenzug dann Penalty für den HSV – eine harte Entscheidung. Matyas Kovacs ließ sich die Chance nicht entgehen. Der Youngster ruft in der entscheidenden Phase der Saison sein bestes Eishockey ab – gutes Timing!

Im Schlußabschnitt drängte der HSV auf die Entscheidung, Jannik Höffgen schoß das  3:1. Vorüber war die Partie damit aber noch lange nicht – Salzgitter nutzte einen Moment der Unachtsamkeit in der HSV-Abwehr und erzielte den Anschlußtreffer, nahm kurz vor Schluß die Torhüterin heraus. Matus Zaborsky ließ sich nicht lange bitten und machte mit einem Empty-Net-Goal den Finaleinzug perfekt.

So etwas wie eine Regenerationsphase gibt es für die Mannschaft nicht. Bereits am Sonntagabend (!) kommt es zum ersten Finalspiel bei den Weser Stars – Anbully ist um 18 Uhr. Zum Zweiten von maximal drei Aufeinandertreffen kommt es dann am kommenden Freitag in Stellingen.

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