Arbeitssieg und Traumeinstand

Zu einem glanzlosen 2:0 (0:0;2:0;0:0)-Arbeitssieg kam am Sonntagabend die Regionalligamannschaft des Hamburger SV in ihrem Heimspiel gegen die 1b der Hannover Scorpions  und sicherte sich damit drei wichtige Punkte im Kampf um eine gute Ausgangsposition für die Playoffs – nachdem gegen die Mannschaft aus Langenhagen in den vorangegangenen Spielen bekanntlich unnötig Punkte liegengelassen wurden.

Auch für das letzte Aufeinandertreffen in Stellingen drohte es eng zu werden, standen dem HSV doch erneut mehrere Stammspieler nicht zur Verfügung. Dafür feierte Neuzugang Matus Zaborsky seinen Einstand – und wie: nach torlosem ersten Drittel gelang dem slowakischen Angreifer zu Beginn des zweiten Abschnitts der so wichtige Führungstreffer. Ansonsten merkte man Zaborsky im Verlauf der Partie an, dass er erst wenige Trainingseinheiten mit der Mannschaft absolviert hatte, ihm fehlte noch etwas die Bindung zum Spiel.

Im Allgemeinen kam durch die Ausfälle und die damit verbundenen Umstellungen wenig Spielfluß zustande – trotzdem konnte Verteidiger Jonas Behrens zum 2:0 nachlegen. Danach beschränkte sich der HSV vor allem auf Spielkontrolle und hielt die Scheibe vom eigenen Tor weg. Den Scorpions gelangen nur wenige Angriffsaktionen und so konnte sich Goalie Felix Lindenbeck am Ende über seinen ersten Shutout im Trikot des HSV freuen.

Mit dem Erfolg verbessert sich das Team von Coach Chapin Landvogt zunächst wieder auf Platz 3, wird aber am Freitag im Topspiel gegen Tabellenführer Weser Stars punkten müssen, um nicht wieder auf den undankbaren vierten Rang abzurutschen.

Keine Antworten zu "Arbeitssieg und Traumeinstand"


    Möchtest du etwas sagen?

    Etwas HTML ist OK