Verbissener Kampf um die Plätze

Eng geht es zu im Kampf um die beste Ausgangsposition für die Playoffs in der Regionalliga Nord. Der Hamburger SV eroberte dabei in zwei direkten Duellen vier von sechs möglichen Punkten.

Am Freitagabend gelang dabei zunächst ein 3:1 (1:0,0:1,2:0)-Erfolg beim ewigen Rivalen Adendorfer EC. Die Heidschnucken wollten die beiden deutlichen Niederlagen in Stellingen vergessen machen und kämpften entsprechend verbissen. Mit dem zweiten Hamburger Überzahltor des Abends zu Beginn des letzten Drittels stellte Pascal Heitmann die Weichen auf Sieg, Robin Richter machte später mit dem 3:1 alles klar, der HSV ließ danach dank der besseren Physis nicht mehr viel zu.

Am Sonntag kam es dann zum letzten Vorrundenduell gegen die Salzgitter Icefighters, die nach Lage der Dinge auch erster Playoffgegner sein werden. Entsprechend hatte man auch den Eindruck, daß beide Teams eher mit angezogener Handbremse agierten. Während der HSV im ersten Abschnitt noch zwingender wirkte und durch Treffer von Mario Behrens und Robin Richter zu Recht mit 2:1 in Führung ging verlor er in der Folgezeit zunehmend den Zugriff auf die Partie. Kurz nach dem Ausgleich der Icefighters zu Beginn des letzten Drittels nahm HSV-Coach Chapin Landvogt eine Auszeit, um sein Team aus der Lethargie zu wecken. Anschließend schleppte sich der HSV eher in die Verlängerung – um dort unnötig 16 Sekunden vor Schluß den Zusatzpunkt zum 2:3 (2:1,0:0,0:1,0:1) n.V. abzugeben. Skurrilerweise wurden damit alle vier Duelle mit Salzgitter jeweils von der Auswärtsmannschaft gewonnen – der „Vorteil“ des zusätzlichen Playoffheimspiels, den Salzgitter aufgrund der aktuellen Tabellenkonstellation innehat, stellt sich daher eher als Nachteil dar.

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