Zum Auftakt kein Zielwasser

  • Chapin Landvogt an der Bande

Es hatte sich ja bereits in der Vorbereitung angedeutet: die Regionalligamannschaft des Hamburger SV hat ein Abschlußproblem – und das bescherte dem Team denn auch zum Punktspielauftakt ein unnötiges 1:3 beim Adendorfer EC,

In einer intensiv geführten Partie übernahm der HSV von Beginn an die Initiative und erspielte sich ein optisches Übergewicht. Da aber erneut die erspielten Gelegenheiten ausgelassen wurden kam es, wie es in solchen Situationen kommen muß: das Tor macht der Gegner. Routinier und Rückkehrer Frank Richardt netzte zum einzigen Treffer in der ersten Periode für den AEC ein.

In Drittel zwei setzte der HSV den Druck fort und kam endlich nach über 38 Minuten Spielzeit zu seinem ersten Saisontreffer – Jannik Höffgen gelang der überfällige Ausgleich, gefeiert vom mitgereisten Anhang.

Zu Beginn des Schlußabschnitts dann die spielentscheidende Szene: der AEC nutzte ein Überzahlspiel durch den Ex-Hamburger Marlon Czernohous zur erneuten Führung. Der HSV machte anschließend für den Rest der Spielzeit weiter Druck, stand sich aber weiter selbst im Weg und belohnte sich nicht.

Statt eines erneuten Ausgleichs gab es daher kurz vor Schluß dann auch nur noch ein Empty-Net-Gegentor zum Endstand von 1:3.

Fazit: das Positive dieser ersten Partie mitnehmen und die Schwäche im Abschluß zum nächsten Spiel am kommenden Sonntag in Bremerhaven abstellen. Die Saison ist schließlich noch lang und Potential – das zeigte gerade der Auftritt in Adendorf – ist reichlich vorhanden.

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