Tipps zur Ausrüstung

  • Beschriften
  • Halsschutz
  • Trinkflasche
  • Schlittschuhe

Beschriften

Ganz allgemein ist es ratsam den Nachname und Verein auf allen(!) Eishockeysachen seines Kindes zu schreiben.
Hintergrund: Es vergeht kaum ein Training, kaum ein Turnier bei dem nicht irgendwelche Ausrüstungsgegenstände von irgendjemanden vergessen wurden. Wenn ein Name drin steht finden wir den Besitzer immer wieder. Der Verein ist spätestens bei einem Turnier interessant da der Gastgeber dann entsprechend die Vereinsbetreuer verständigen kann wenn bei denen in der Kabine etwas wiedergefunden wurde. Daher am besten wirklich ALLES beschriften. Beim Beschriften macht die Gruppe (Bambini A, Kleinschüler etc.) keinen Sinn da sich die Gruppe in dem das Kind spielt schneller ändern kann als der Name oder der Verein.
Wie es beschriftet wird hängt von dir als Elternteil ab und natürlich von dem Material auf dem beschriftet werden soll. Ein wasserfester Fasermaler hinterläßt sicherlich immer einen guten und deutlichen Eindruck, wer aber mit einem Wiederverkauf der Eishockeysachen liebäugelt sollte vielleicht weniger dauerhafte Erinnerungen hinterlassen. Beispielsweise kann man Stoffnamenschildchen herstellen lassen die man in die Klamotten einnäht. Oder man macht einen Tapestreifen auf die Gegenstände und beschriftet nur den Tapestreifen.

Halsschutz

Gerade zu Beginn sehen wir immer wieder mal Kinder die ohne Halsschutz aufs Eis laufen. Bei der Ausrüstung wurde zwar an alles gedacht, nur an den Halsschutz nicht. Sei es aus mangelnder oder falscher Beratung bspw. in Online Shops oder weil Eltern das Teil schlichtweg für nicht wichtig halten.
Um es kurz zu machen: Ein Halsschutz ist Pflicht!Er heisst offiziell auch „Schnittschutz“ und genau das ist auch seine Aufgabe. Er soll den Hals nicht vor heraneilenden Pucks schützen, sondern vor den scharfen Messern einer Schlittschuhkufe. Das Material ist ein Kohlefaserverbund der einerseits weich genug ist um die Halsbewegung nicht einzuschränken, andererseits kann man mit einem Messer das Material allenfalls beschädigen nicht aber durchschneiden. Machen wir uns nichts vor, sollte ein Kind beim Spielen auf dem Eis liegen, und ein anderer Spieler ausversehen mit seiner Kufe über seinen Hals rutschen wird das weh tun. Dann behandeln wir aber lieber einen blauen Fleck und als einen tiefen Schnitt in der Halsgegend.

Trinkflasche

Nachfolgend ein paar Gedanken zur Trinkflasche und ihrem Inhalt:

Trinkflasche oben beschriften
Hintergrund: Das Kind kennt zwar „seine“ Flasche, nicht aber der Betreuer der beim Turnier schnell die richtige Flasche greifen soll. Zudem stehen die Flaschen meistens in einer Kiste in der die Namen eben nur von oben sichtbar sind. Auch kommt es sehr oft vor das zwei gleiche Flaschentypen in der Kiste sind. Steht der Name auf der Flasche oben drauf ist die Sache deutlich einfacher.

Trinkflasche mit langem Halm
Es hat durchaus sein Grund warum es Eishockeytrinkflschen gibt die einen langen Trinkhalm haben. Nur mit diesem ist es den Kindern die mit Helmgitter spielen möglich zu trinken ohne dafür erst den Helm öffnen zu müssen.

Auf dem Eis Wasser trinken
Wasser in der Trinkflasche zu haben hat sehr viele entscheidende Vorteile:

  • Wenn mal etwas auslaufen sollte ist es nur Wasser das auf dem Eis festfriert. Bei farbigen Getränken muss der Eismeister mühsam die Stelle wieder wegbekommen und mit aufwischen ist es dabei meist nicht getan. Das kann (zurecht) Ärger geben.
  • Wasser aus der Trinkflasche kann man auch zum schnellen Kühlen benutzen wenn man eine stumpfe Verletzung akut behandeln möchte. Notfalls sogar durch die Kleidung hindurch. Es ist ja nur Wasser.
  • Das gleiche gilt, sollte man eine offene Verletzung ausspülen wollen oder müssen geht das ebenfalls nur mit klarem Wasser. Und eine Trinkflasche ist schnell zur Hand.
    Sollte die Trinkflsche (wiedermal) in der Tasche vergessen worden sein ist die Gefahr der Schimmelbildung sehr gering.
  • Wasser kann jeder trinken. Sollte ein Mannschaftskamerad also mal keine Flasche dabei haben oder das ihm seine Flasche beim Turnier defekt geht, könnte man die Flasche teilen. Aber bitte in den Mund laufen lassen ohne am Halm zu nuggeln 😉
  • Wasser hat keine Kohlensäure die den Verschluß aufdrücken könnte und die im Bauch zum Unwohlsein oder gar Übelkeit beim Sport führen könnte.

Nach dem Training oder dem Turnier kann man natürlich auch Säfte, Brausen, oder auch isotonische Getränke zu sich nehmen. Beim Training oder beim Turnier aber sollte in der Flasche nur Wasser sein.

Zwei Trinkflaschen
Es empfiehlt sich sobald als möglich zwei Trinkflaschen zu besitzen. Zum einen kann man so die Flaschen zwischen den zum Teil dicht aufeinanderfolgenden Trainingseinheiten besser reinigen und trocknen. Zum anderen hat man so immer eine zweite Trinkflasche in Reserve für den Fall das eine defekt geht. Geht sie beim Training defekt ist es für dieses Training halt Pech, aber man hat genügend Zeit sich nach einer neuen umzuschauen da ja eine Reserve zu Hause liegt. Bei einem Turnier wäre es angebracht die zweite Flasche mitzunehmen. So ist bei einem wichtigen Turnier sichergestellt das immer eine Flasche da ist und im Fall des Falles könnte man einem Mannschaftskameraden mit seiner Reseverflasche aushelfen. (Ja, es gibt immer einen der sie vergessen hat. Manchmal bist du es/ dein eigenes Kind)

Schlittschuhe

Des Spielers wichtigster Ausrüstungsgegenstand sind neben seinem Schläger sicherlich die Schlittschuhe.

Kufen abtrocknen
Nach jedem Eislaufen sollten die Kufen mit einem Lappen abgetrocknet werden um zum einen die Feuchtigkeit schnell herunter zu bekommen und zum anderen nimmt man damit auch den Dreck herunter der sowohl vom Eis aber gerade auch vom Weg zum bzw. vom Eis anhaftet und den Schliff schneller stumpf werden läßt.
Beim Abtrocknen kann man den Schliff auch gleich kontrollieren ob Grate drin sind die man vor dem nächsten Einsatz weggeschliffen haben möchte.

Kufenschoner reinigen
Die Kufenschoner sollten in der Regel nur für den Transport auf den Kufen verbleiben. Zuhause am Besten abnehmen damit die Kufe richtig trocknen kann (vor allem der schmale Spalt zwischen Kufenhalter und Kufe) und zum anderen um den Kufenschoner selbst von dem Dreck zu befreien der sich beim Laufen auf dem Weg zum bzw. vom Eis angehaftet hat. Gerade der Dreck den die Kunststoffschoner in sich tragen ist ein perfektes Schmiergelpapier für den Kufenschliff. Das gilt besonders für alle Kufenschoner aus festem Kunststoff. Dafür lassen sich diese aber auch einfach unter fließend Wasser ausspülen. Gut trocken lassen bevor die Schoner wieder auf die Kufen gezogen werden. Es sei denn es muß gerade mal wieder schnell gehen und die Schoner verbleiben nur kurz auf den Kufen. Keinesfalls aber feuchte Kufenschoner auf die Kufen ziehen und die Schlittschuhe dann Tagelang herumstehen lassen.
Die Scheifmaschine freuts 😉

Regelmäßiges schleifen
Apropos Schleifmaschine: Es gibt die unterschiedlichsten Theorien was den Kufenschliff angeht das man damit schon Bücher füllen könnte. Ich will die auch weder alle aufzählen noch bewerten, nur ein paar Anregungen mitgeben:

  • Mit einem scharfen Schliff fährt es sich besser.
  • Ein zu scharfer Schliff kann das fahren auch schon wieder behindern.
  • Grate im Schliff sind der Killer schlechthin.
  • Jedes Eis einer Eishalle ist anders. Stumpf, hart, glatt, weich, ….
  • Kufen schleifen ist Handwerkskunst und jeder Handwerker hat seinen ganz eigenen Stil.
  • Dein Kind fährt die Kufen. Nicht du.

Der letzte Punkt ist auch schon der Schlüssel. Dein Kind wird ein Gefühl dafür entwickeln ob und wann seine Kufen geschliffen werden sollten und wessen Schliff ihm besser liegt.

 

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